Selbstachtung: stärken und lernen.

Fragt sich nur wie.

Selbstachtung

Selbstachtung: darunter versteht man eigene Gedanken und Bewertungen über sich selbst. Im besten Fall sind diese richtig gut, manchmal klingen sie auch so:

"Ich bin zu blöd, um nein zu sagen!"

"Ich schaffe es einfach nicht ..."

"Ich bin es nicht wert, dass ..."

Liest sich nicht positiv, ist es auch nicht. Wir sind meistens gut darin, uns selbst die größten Hindernisse aufzustellen. Uns selbst klein machen, schlecht über uns selbst denken, uns verurteilen, das fällt vielen Menschen oft sehr leicht. Viel schlimmer noch: Wir finden all das oft normal und es fällt gar nicht mehr auf, wie wir über uns denken.

Selbstachtung. Lernen und stärken.

Lernen, stärken und üben

Sie können Selbstachtung lernen, stärken und üben. Über sich selbst besser zu denken, zufriedener zu sein, besser mit sich umgehen, all das ist sicher nicht immer direkt leicht, aber es lohnt sich, der Selbstverwirklichung eine Chance zu geben. Glauben Sie bitte nicht, dass das "mal eben" in drei Schritten funktioniert. Es ist keine Technik, keine Magie, es ist manchmal Arbeit, es ist eine Haltung. Das heißt auf keinen Fall, dass es nur anstrengend ist, aber es wird Ihnen vermutlich nicht nur in den Schoß fallen. Und wenn das so ist, was normal wäre, dann ist die Herausforderung genau deshalb dran zu bleiben.;) Deshalb hier einige Tipps, wie Sie täglich etwas tun können, um Ihre verlorene Selbstachtung zu stärken.

1. Sie haben erkannt, dass es mit Ihrem Selbstwert nicht ganz so gut steht? Prima! Das ist schon der erste Schritt. An anderer Stelle wird Ihnen oft geraten, Affirmationen zu nutzen. Ich persönlich halte davon wenig. Sie können sich und Ihrem Unterbewusstsein natürlich gerne erzählen, wie toll Sie sich finden. Und wenn das funktioniert, dann machen Sie es unbedingt weiter! Bei vielen Menschen klappt das nicht. Sie sind frustriert und -schwupp- schon ist es hin mit dem eh angeknacksten Selbstbewusstsein. Stattdessen: Es ist jetzt so wie es ist. Das Anerkennen einer Situation reicht manchmal aus, um die Luft und den Druck rauszunehmen. Sie mögen sich momentan nicht? O.k. Ist dann einfach so. Schwierig ist es nur, wenn das zum Dauerstand wird. Also, anerkennen. Und aushalten. Das ist kein Tipp, den man toll findet, aber dafür einer, der enormes Potenzial hat. Wenn Sie ihn umsetzen.

2. Kleine Schritte. Immer wieder. Fangen Sie an, sich Ihrer Gedanken und Gefühle bewusst zu werden. Führen Sie ein Tagebuch, wenn Sie mögen, oder sprechen Sie es einfach in das Handy. Beobachten Sie sich selbst. Sich selbst zu durchschauen, ist im ersten Schritt gar nicht so leicht. Und im nächsten extrem wertvoll. Erkenntnisse ohne Ende, nicht nur schön und leicht. Schon wieder kein oberflächlicher Tipp? Mist!;)

3. Seien Sie sich selbst doch mal wieder ein Freund, eine gute Freundin. Gehen Sie nicht so hart mit sich ins Gericht, verurteilen Sie sich nicht ständig. Machen Sie Fehler, zucken mit der Schulter und machen weiter. Na, wird das funktionieren? Wahrscheinlich wird es schwierig. Vielleicht helfen Ihnen diese Frage:

  • "Wie kann ich gelassener mit mir selbst umgehen?"

  • "Woran werde ich das merken?" Lassen Sie es einfach mal sacken, stellen Sie sich diese Frage in Situationen, in denen es gerade schwierig ist und Sie mit sich selbst ungnädig sind.

4. Bleiben Sie bei sich. Ja, wir stürzen uns gerne auf unsere Mitmenschen, aber bleiben Sie wirklich nur bei sich und Ihren Handlungen, Taten und Worten. Holen Sie sich Ihre Macht zurück und erobern Sie wieder Ihr Spielfeld.

5. Lernen Sie, Grenzen zu setzen. Ja, klingt lapidar, ist aber wichtig. Und toll!

6. Immer besser nein sagen. Immer mehr, immer souveräner. Hier beißt sich natürlich die Katze wieder in den Schwanz. Wenig Selbstachtung, kein Mut und viel Angst, nein zu sagen. Wenn Sie mögen, ein Plan liegt für Sie bereit.

7. Gehen Sie in Ihre Komfortzone hinein! Ja, richtig gelesen. Rein da, nicht raus!

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Tipps zum Thema Selbstachtung.

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