Selbstvertrauen: aufbauen und stärken

Ja, leider ist auch das hier schon wieder Übungssache.

Selbstvertrauen

Das Selbstvertrauen hat sehr viel mit Mut, Disziplin und Durchhaltevermögen zu tun, denn so wird jede neue Erfahrung positiv verankert.

Sich selbst vertrauen heißt, eine Verpflichtung mit sich einzugehen: und sich dann auch an diese zu halten. Wie oft haben Sie sich schon vorgenommen, Ihrem Kollegen gegenüber „Nein“ zu sagen und es dann am Ende doch nicht getan? Welches Gefühl hinterlässt das bei Ihnen? Nicht selten wird so die Spirale des „Ich kann es einfach nicht“ in Gang gesetzt, die es zu unterbrechen gilt. Sich selbst vertrauen bedeutet, dass man sich auf sich selbst verlassen kann und zu seinen eigenen Versprechungen steht, ganz gleich, wie herausfordernd sie sind. Eine Selbstverpflichtung einzugehen und sie zu halten, erfordert sehr viel Selbstdisziplin. Das ist nicht nur leicht, sorgt jedoch dafür, dass man weiß: Ich kann mich auf mich selbst verlassen! Und das wollen Sie doch, oder?

Selbstvertrauen stärken

Das Selbstvertrauen kann man stärken und lernen. Es wie mit so vielen Angewohnheiten: Nur lesen reicht leider nicht, also heißt es: lernen, üben, umsetzen. Ja, das wird nicht immer klappen, aber Sie wissen schon: kleine Schritte bringen Sie voran. Vertrauen Sie!;)
Gleich rechts, hinten in der Ecke, da liegt das Selbstbewusstsein. Die beiden bedingen sich mal wieder, aber Sie sind gut und lassen sich nicht abschrecken, richtig?

Tipps, um das Selbstvertrauen zu stärken

1. Liste, oh Liste
Schreiben (jaaaa, wirklich, nicht nur denken!) Sie auf, was Sie richtig gut an sich finden. Sollten Sie jetzt ausgerechnet an die Eigenschaften denken, die Ihnen weniger gefallen: macht nichts. Aufschreiben, bis Ihnen nichts mehr einfällt, neues Blatt und sitzen bleiben mit der Aufgabe: Was gefällt mir an mir? Stellen Sie die Uhr, wenn es Ihnen noch schwerfällt, auf mindestens 15 Minuten und: bleiben Sie sitzen. Ihnen fällt etwas ein, sehr sicher.


2. Bewegung bewegt
Menschen, die sich bewegen, haben oft ein größeres Selbstvertrauen. Sie kennen die Berger und Täler, haben ein gutes Körpergefühl und so ganz nebenbei ausreichend Sauerstoff in den Zellen. Also, bewegen Sie sich, sollten Sie ein Sportmuffel sein. 20 Minuten am Tag, in den Alltag einbauen. Sie wollen es? Sie können es.


3. Party!
Feiern Sie sich. Ganz besonders, wenn es nichts zu feiern gibt. Übertreiben Sie, denn: irgendwo gibt es ein kleines Rädchen im Getriebe, dass, leider oder Gott sei Dank, überhaupt nicht weiß, ob der Jubel begründet ist, oder eben nicht. Sie werden sich danach besser fühlen - probieren Sie es aus. Reißen Sie 2 Minuten die Arme nach oben, lachen und tanzen Sie und sollten Sie das affig finden: essen Sie doch nebenbei eine Banane, aber hören Sie nicht auf.


4. Runter vom Sofa
Wer mein Buch gelesen hat, der weiß: die Komfortzone ist wie ein Sofa. Und manchmal sollten wir es verlassen, bevor wir uns mit ihm komplett verschmelzen. Also, raus aus der Komfortzone! Machen Sie das, was leicht ist und Sie nicht 124 Tage an Überwindung kostet. Streichen Sie ein Zimmer, stellen Sie Möbel um, gehen Sie einen anderen Weg ins Büro, fahren Sie zur Abwechslung mal mit dem Rad. Lassen Sie sich doch was einfallen, wie Sie sich selbst locken können. Sie kennen sich doch eigentlich schon ganz gut, oder?


5. Energievampire im Umkreis von 2049 Kilometern verbannen
Zack. Energie folgt der Aufmerksamkeit, richtig? Wie wollen Sie sich selbst aufbauen und stärken, wenn nur kleine Miesepeter um Sie herum sind? Also, alles, was Ihnen Energie raubt, weg damit. Zügig. Wirkt wahre Wunder.


6. Andere Menschen sind sooo toll
Ach, sind Sie das? Können wieder alle irgendwas besser als Sie? Pustekuchen. Wir kochen alle mit Wasser, machen Fehler und ich keinen Menschen, der nicht ab und an die Krise mit sich selbst bekommt. Also, drehen Sie den Spieß doch mal um: Was gefällt Ihnen an wem? Was könnten Sie sich abschauen? Wen könnten Sie um einen Tipp fragen?


7. Glauben Sie nicht, was Sie denken
Ja, wirklich, nicht alles, was wir denken ist richtig und gut. Weg mit den Glaubenssätzen, so schnell es überhaupt geht. Nur mit den negativen, versteht sich.


8. Atmen Sie!
einatmen ausatmen, das geschieht automatisch, sondern auch aus. Ruhepause für das Gehirn inbegriffen, den Körper freut es und die Stimmung, tja, die mag das auch.


9. Ja
Wozu sagen Sie ja? Was wollen Sie wirklich vom Leben? Wo ist das Ziel?


10. Nein
Sagen Sie N.E.I.N.! Ein wichtiges Wort, eine wichtige Haltung, eine enorm wichtige Zutat, um Grenzen zu setzen.


**11. Fragen Sie doch Ihren besten Freund!
Holen Sie sich Tipps bei dem wichtigsten Menschen in Ihrem Leben: sich selbst. Was würden Sie sich selbst raten? Was wäre der eine Tipp, den Sie sofort umsetzen könnten?

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Tipps zum Thema Selbstführung.

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