Tipps für mehr innere Ruhe: Gelassenheit lernen

Zackig, bitte!

Unzählige Momente liefern am Tag Zündstoff, um aus der Haut zu fahren. Also, alles andere als die gewünschte Gelassenheit zu leben. Sie sind vielleicht genervt, aggressiv, fahren aus der Haut, sind ungerecht Ihren Mitmenschen gegenüber und Ihr Körper sendet Kopf- oder Magenschmerzen? Das Neinsagen ist übrigens eine Sache, die immer wieder wichtig ist, ganz besonders, wenn die Nerven schon blank liegen. Lesen Sie, wie Sie gelassener werden können, ruhig bleiben und jeden Tag Ihre innere Gelassenheit größer werden lassen. Zackig, selbstverständlich. ;)

Der Schlüssel zur Gelassenheit

Gelassenheit ist ein Schlüssel, der Ihnen viele Türen öffnet. Zum Beispiel souveräneres Auftreten, Klarheit und Stärke. Wenn Ihnen dieser Schlüssel nicht zur Verfügung steht, oder das Leben gerade alles unternimmt, um Sie auf die Probe zu stellen, dann ist jede Kleinigkeit unter Umständen der Tropfen auf dem heißen Stein.

Kontrolle, Handlungsfähigkeit und das Wissen um das, was wirklich wichtig ist, was gesagt und getan werden sollte, sind reine Hirngespinste und Wunschträume, wenn Ihre innere Ruhe abhanden gekommen ist. Was können Sie also tun, um Gelassenheit zu lernen?

Tipps, wie Sie Gelassenheit lernen

  • Werden Sie sich der Situationen bewusst. Nehmen Sie unter die Lupe, was Sie stört, was Sie aufregt, wo Sie im Dunkeln tappen. Je klarer Sie sich sind, was alles dazu beiträgt, dass Ihr Stresslevel sich unnötig erhöht, desto besser können Sie handeln. Und sich Ihre Gelassenheit Stück für Stück zurückerobern.

  • Niedrigen Stresslevel halten. Je schwieriger die Gesamtsituation ist, desto mehr sollten Sie bereits Vorsorge treffen, um den Level gar nicht erst in die Höhe schnellen zu lassen. Was tut Ihnen gut, wo tanken Sie auf, was möchten Sie vielleicht mal ausprobieren? Und dann: setzen Sie es um. Ganz besonders dann, wenn "eigentlich" die Zeit dazu fehlt.

  • Setzen Sie Grenzen. Beschützen und bewahren Sie, was Ihnen wichtig ist. Grenzen Sie sich ab und machen klar, was Ihnen zu viel ist, wo Sie Hilfe benötigen und kommunizieren, was Sie wirklich brauchen. Was lassen Sie sein? Was fällt weg, was wollen Sie nicht mehr haben oder machen? Was muss und soll weg? Liste machen und Schritt für Schritt abarbeiten. Fangen Sie klein an. Wer kann Ihnen etwas abnehmen, was wollen Sie delegieren?

Jetzt. Hier. Direkt.

Was Sie in jedem Moment tun können, direkt und ohne Umschweife: atmen Sie. Ganz bewusst ein und lange aus. 3-4 Atemzüge. Ich weiß, dass dieser Tipp immer etwas blöd klingt, eigentlich auch viel leicht, aber machen Sie es. Nur auf den Atem konzentrieren. Mehr nicht.

Wenn alles zu viel ist, gibt es irgendwo etwas zu wenig.
Kirstin Nickelsen

Mehr Gelassenheit. Her damit?

Fragen sind ein schönes Tool, um sich noch klarer zu werden, wo das Problem liegt, welche Lösungen eingentlich schon auf der Hand liegen und sich fokussierter an das gewünschte Ziel zu machen. Das bedeutet, dass Sie den Blickwinkel ändern. Unter Umständen ist es aktuell so, dass Sie merken, wie oft Sie eben nicht gelassen und ruhig sind. Sie werden dadurch ggf. noch unentspannter und so nimmt die Abwärtsspirale ihren Lauf. Konzentrieren Sie sich immer mehr darauf, wann Sie entspannt sind, was Sie vorher getan haben, was dazu beigetragen hat, wie Sie das noch mehr in Ihren Alltag einbauen können. Fragen, die Sie unterstützen können:

  • Woran werden Sie merken, dass Sie gelassener sind?

  • Wie fühlt es sich an?

  • Was lasse ich ab sofort sein?

  • Was kann ich jetzt tun?

Wir alle wissen, wie schwierig es sein kann, gewünschte Veränderungen in unseren Alltag zu bringen. Ganz gleich, ob Sie Nein sagen möchten, Grenzen setzen wollen oder endlich einfach nur "das eigene Ding" machen möchten.

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