Nein sagen: Was kostet es dich?

Sag nein, wenn du es so meinst.

Manchmal muss man nur einen einzigen Hebel finden, damit es "Klick" macht, damit man versteht, wie man gerade selbst dafür sorgt, dass das Leben hektischer, chaotischer oder stressige ist, als es einem guttut.

Vielleicht ist dies ein Hebel, mit dem du etwas anfangen kannst, der dich in Bewegung setzt, der umgelegt dafür sorgt, dass du an deinem Thema dranbleibst.

Ja zu sagen und Nein zu meinen, ist ein Verhalten, dass vielleicht die Menschen um dich herum zufrieden macht, aber auf Dauer sicher nicht dich selbst. Was fängst du mit diesem Wissen an? Die meisten Menschen sind dann in der "Ich weiß, ich sollte nein sagen, aber es fällt mir schwer" Falle. Die Falle ist aber nur eine, wenn du die Erkenntnis vor dir her trägst, sie als Ausrede nimmst und dich dahinter versteckt. Denn grundsätzlich ist diese Erkenntnis, dass dir das Nein schwer über die Lippen kommt, schon der richtige Schritt:

  • Du erkennst, dass du dir selbst schadest.
  • Du weißt, dass du selbst die Situation ändern kannst.
  • Du hast verstanden, dass es eine Blockade gibt, dein Wissen in Handlung umzusetzen.
  • Du weißt, dass du etwas verändern musst, um zufriedener zu sein. Viel mehr noch:
  • Du bist grundsätzlich auch bereit, dafür über 2-7 Hürden zu springen.

Damit hast du bereits die perfekte Grundlage gelegt, wenn du das selbst bei dir anerkennst - statt mit dir härter ins Gericht zu gehen, als es jeder Richter dieser Welt täte.

Wenn du den Punkten oben zustimmst, dann fehlt jetzt nur noch die gelöste Handbremse.

"Nur noch" ist natürlich nicht so ganz leicht umzusetzen, denn irgendwo lauern gleichzeitig auch die Stimmen:

  • Dann finden mich andere Menschen blöd, wenn ich nein sage.
  • Dann verliere ich meinen Kunden, meinen Lieblingsmenschen oder meine Kollegen.
  • Wenn ich wirklich immer nein sage, wenn ich es so meine, werde ich bald ganz alleine sein.
  • Wenn ich nein sage, dann helfe ich anderen Menschen nicht - was aber doch total wichtig ist.
  • Wenn ich nein sage, dann stoße ich anderen Menschen vor den Kopf, was ich ja eigentlich gar nicht will.

Hast du mal ausgerechnet, was dich dein nicht so gemeintes Ja kostet?

Zum Beispiel an Überstunden? An Magen- oder Kopfschmerzen? An verlorener Freizeit? An Stunden, in denen du dich selbst auf den Mond schießt, weil du wieder dein Nein nicht kommuniziert hast? An Stunden, in denen du dich ärgerst, weil sich Personen noch nicht mal bei dir bedanken, dass du ihnen geholfen hast? An Stunden, in denen du dich selbst abstrafst, weil du glaubst, zu blöd zu sein?

Magst du das mal ausrechnen?
Traust du dich das?
Lässt du zu, dass dies vielleicht der Hebel ist, der deine Handbremse löst?

Im E-Mail - Kurs setzen du und ich auch an diesem möglichen Hebel an.